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"Das ist nicht das Ende meiner Reise"

Corinna Kuhnle beendete den Olympia-Bewerb in Rio de Janeiro auf Rang 5 - Und Conni denkt bereits an Tokio.

Mit einem Lächeln im Gesicht nahm Corinna Kuhnle den womöglich wichtigsten Lauf ihrer Karriere in Angriff. Ein Zeichen dafür, wie mental gefestigt die Niederösterreicherin mittlerweile ist. Der Wind machte Kuhnle jedoch wenige Sekunden später einen Strich durch die Rechnung, so musste sich die Doppel-Weltmeisterin und amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin mit vier Strafsekunden im Gepäck mit Endrang fünf zufrieden geben.

 

Im Halbfinale knallte Kuhnle zunächst die Bestzeit hin. Dadurch hatte sie im großen Finale Startnummer 10, ging also als Letzte ins Rennen. „Ich habe diese Situation einfach nur genossen. Es hat mir Spaß gemacht, der ganze Tag hat mir Spaß gemacht.“ Bei Tor 3 wehte der immer stärker werdende Wind Kuhnle die Torstange auf den Körper – 2 Strafsekunden. „Ich hatte keine Chance auszuweichen. Das war schon bitter. Der zweite Fehler im unteren Teil war dann eine Dummheit von mir“, bilanzierte Kuhnle, die von zahlreichen ÖOC-Athleten lautstark angefeuert wurde.

 

„Natürlich bin ich enttäuscht, weil ich weiß, dass ich eine Medaille holen hätte können. Aber Hättiwari bringt halt nichts. Ich bin einfach stolz, wie ich mich in den vergangenen vier Jahren entwickelt habe. Und ich denke ganz sicher nicht daran, mein Paddel an den Nagel zu hängen. Das war nicht das Ende meiner Reise“, versicherte Kuhnle, dass sie Ambitionen für Olympia 2020 in Tokio hegt.

 

Trainer Michael Seibert konnte Conni nichts vorwerfen. „Wenn du als Halbfinal-Schnellste ins Finale gehst und dann gleich ganz oben eine unverschuldete Strafe kassierst, dann ist das alles andere als einfach. Man hat gesehen, dass Conni so ein großes Ding gewinnen kann, sie hat es halt leider nicht. Aber die Leistung war wirklich sehr in Ordnung.“

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